Zwischen Kopftuch und Hartz 4 – Hinweise zum Selbstschutz zwischen Grundgesetz und Politikversagen

Wir leben in einer Zeit, in der es darauf ankommt, sich selbst zu schützen. Dazu gehört auch mentaler Selbstschutz. Dies setzt einen sicheren Umgang mit der vorgefundenen sozialen Wirklichkeit voraus.

Ich persönlich habe mich zu diversen Fragen in einigen Artikeln geäußert. Daher möchte ich noch einmal auf einige Artikel hinweisen, die laut Statistik immer öfter aufgerufen und gelesen werden. Es handelt sich in allen Fällen um Artikel, in denen ich Fachfrauen und Fachmänner, also Fachleute zitiere, und nicht irgendwelche Politiker oder Meinungsmacher. Zudem sind alle Artikel konstruktiv, weil sie sagen, was nicht geht und was geht und wo Grenzen sind auf der Grundlage zitierter Fachleute.

Deshalb möchte ich sie hier noch einmal besonders verlinken:

Armut, Ausgrenzung, Aggression, Hartz 4
Dieser Artikel bezieht gerade auch Remscheid von dritter Seite mit ein

Strukturelle, persönliche und religiöse Gewalt im Jobcenter
Darin geht es um Deutsche, die nach vielen Jahren arbeitslos wurden und plötzlich erleben müssen, wie sie von steuerzahlenden Systemstützen zu würdelosen Menschen zweiter Klasse gemacht werden

Interkulturelles Training in einer Einwanderungsgesellschaft
In dem Artikel über das Buch wird deutlich wie Behörden den Umgang mit Migranten sehen

Das Kopftuch – Symbol für Kontrolle, Unterwerfung und fehlende Freiheit
Dieser Artikel zeigt warum das Kopftuch bei uns jede Kommunikation und Gleichberechtigung nach dem Grundgesetz verhindert und Behördenmitarbeiter schon gar nicht mit Kopftuch arbeiten dürften

Leben und Tod im Angesicht des Terrorismus
Hierbei handelt es sich um einen Artikel, der nach jedem neuen Terroranschlag verstärkt aufgerufen wird. Er ist schon über zwei Jahre alt und sagt, was man tun müßte und was passiert, wenn nichts passiert (so wie bisher).

Das Märchen von den Hartz4 Männchen
Hier erzähle ich Ihnen ein Märchen.

Der 1 Euro Trick oder wie arbeitslose Inländer mit Asylanten materiell gleichgesetzt werden
Da sehen einige Journalisten nicht so gut aus

Und hier noch ein Zitat, das erklärt, warum die Entwürdigung immer öfter zu Rache führt:

Dazu führt Frau Allmendinger (Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)) aus:

„Das „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ (Hartz IV) hat die Arbeitslosenhilfe abgeschafft, also Bezüge, die sich proportional am letzten Gehalt orientieren. Eingeführt wurde stattdessen das Arbeitslosengeld II, ein Pauschalbetrag, der spätestens nach zwei Jahren für alle erwerbsfähigen hilfsbedürftigen Arbeitslosen gleich ist. Die deutsche Kultur der Statussicherung wurde bei diesem Personenkreis gebrochen. Damit werden nach zwölf Monaten der Arbeitslosigkeit alle formal gleich behandelt, ihre individuellen Biografien werden rechtlich irrelevant. Der Arbeitslose wird als Mitglied eines Kollektivs behandelt – fragt sich nur, ob darin wirklich ein Anstoß zur Solidarisierung liegt.“

Da Hartz 4 Menschen, die nicht gearbeitet haben und viele Kinder haben, privilegiert und ältere Menschen, die fleißig waren, besonders stark diskriminiert, ist die Spaltung so einfach auch nicht zu überwinden.