Wörter machen Wirklichkeiten

Migrationshintergrund

Wußten Sie, daß das Wort Migrationshintergrund erfunden wurde, um Förderprojekte schaffen zu können? Darüber spricht man nicht und fast niemand weiß es. Besonders Engagierte hielten das deutsche Wort Ausländer für diskriminierend. Heute sind wir schon beim Zigeunerschnitzel rassistisch – angeblich.

Es gab mal vor Jahren einige Bücher, die dies sehr detailliert darstellten. So konnten auch Statistiken viel besser unterscheiden. Und das „Tolle“ daran ist natürlich, daß der Inhalt je nach Gesinnung definiert werden kann.

Hat der Deutsche, dessen Eltern nach 1945 aus dem heutigen Polen und damaligen Deutschland vertrieben wurden einen Migrationshintergrund?

Hat der Ostdeutsche, der nach der Grenzöffnung 1989 in den Westen kam, einen Migrationshintergrund?

Hat der Italiener, der als Gastarbeiter nach Deutschland kam, einen Migrationshintergrund?

Hat der Türke, der aus der Türkei hier einwanderte, einen Migrationshintergrund?

Der politischen Zuordnung sind Tür und Tor geöffnet.

Es ist ein eher sinnloses Wort aber hilft oft an Steuergelder zu kommen.

 

Hirntod

Aktuell will man ja alle Einwohner zu lebenden Ersatzteillagern machen. Damit dies auch gelingt und es keine juristischen Probleme gibt hat man das Wort Hirntod erfunden.

Hirntod bedeutet der Mensch lebt. Es ist ein Sterbender, ein lebendiger sterbender Mensch, der geschlachtet werden soll.

 

Nazis

Früher war ein Nazi ein Angehöriger des Nationalsozialismus. Er war zugleich auch Rassist, weil er die Überlegenheit der weißen Rasse lebte und mit Blut und Boden. Heute ist ein Nazi in der öffentlichen Debatte jemand, der für Grenzen und Rechtsstaat ist. So wandeln sich die Zeiten. Die Relativierung des Begriffes Nazi führt dazu, daß ich mich unwohl fühle, weil für mich ein Nazi ein Anhänger des Nationalsozialismus ist. Ein Anhänger des Rechtsstaats und des Schutzes der eigenen Staatsgrenzen ist für mich kein Nazi sondern ein Demokrat.

 

Aber so ändern sich die Zeiten und so ändern sich die Wörter. Die israelische Justizministerin hat ein Parfüm mit dem Namen Faschismus – Fascism kreiert. Man muß also feststellen, daß eine Generation, für die Geschehenes schon Geschichte ist, mit den dazugehörigen Worten anders und lockerer umgeht.

 

 

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