REWE und die Tafeln – der letzte Fraß für Hartz 4

Da liegt er nun, der neue Prospekt von Rewe. Unter dem Motto Gemeinsam Teller füllen fordert Rewe seine Kunden auf, eine Tüte im Verkaufswert von 5 Euro zu kaufen, die gefüllt ist und den Tafeln gespendet wird – von den Kunden natürlich.

Diese Aktion bestätigt alles was an Bosheit bisher aufgearbeitet wurde. Statt den Bedürftigen nun etwas Besseres zu geben, werden hier billigste Lebensmittel reingetan, die so ungesund und schlecht sind, daß man dadurch nur früher sterben kann, weil man sich nicht gesund ernähren kann.

Wer boshaft ist, könnte auch von einem kapitalistischen Geniestreich sprechen: Mehr Umsatz, gutes Image und weil man durch diese Art von Essen früher sterben kann, im Ergebnis auch noch eine Entlastung der Sozialkassen, denn wer arm ist stirbt zehn Jahre früher.

Wieso kann denn dort kein Gutschein für frisches Obst und Gemüse im Wert von 5 Euro rein? Stattdessen Ketchup, Milchreis, Ravioli aus der Dose und Kekse – ja, ja, bah!

(oder müssten die Gutscheine im Wert von 5 Euro dem Jobcenter gemeldet werden, um den Leistungssatz um diese Zuwendung zu kürzen, weil es sonst Geldstrafen gibt?)

So zeigen die Tafeln sich dadurch als Vollstrecker, die armen Menschen „Gutes“ tun, indem sie ihnen ungesunde Lebensmittel geben und sich auch noch auf solche Aktionen einlassen. Da die Sozialverbände als Träger der Tafeln damit ja indirekt „verdienen“ und zum Establishment gehören, erklärt sich der Rest eigentlich von selbst.

 

rewe_hartz4