Remscheid: Notunterkunft Schule Hölterfeld – Nationalitäten und Alter

Stadt Remscheid Pressemitteilung am 9.9.2015:

Gestern Abend sind insgesamt 162 Menschen in der Notunterkunft Hölterfeld angekommen. Die Flüchtlinge stammen auch diesmal aus verschiedenen Krisenregionen der Welt.

10 % der Bewohner/innen sind aus Afrika geflüchtet, sie stammen aus den Staaten Nigeria, Guinea, Burkina Faso und Algerien. 7 % der Bewohner/innen sind aus Asien geflüchtet, sie stammen aus Afghanistan. 8 % der Bewohner/innen sind aus der Balkanregion geflüchtet, sie stammen aus den Staaten Bosnien, Kosovo und Albanien. 75 % der Bewohner/innen sind aus dem Nahen Osten geflüchtet, sie stammen aus den Staaten Syrien, Iran, Irak und Palästina.

31 % der Flüchtlinge sind Frauen. 69 % der Flüchtlinge sind Männer. Der Altersdurchschnitt liegt bei 19,5 Jahren. 35 % der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren. 70 % der Flüchtlinge sind jünger als 30 Jahre

Damit entspricht die Gruppe der neu angekommenen Flüchtlinge hinsichtlich ihrer Zusammensetzung in etwa dem Personenkreis der Ende Juli aufgenommenen Flüchtlinge im Schulgebäude der ehemaligen Pestalozzi-Schule.

Die Bezirksregierung Arnsberg

Die Bezirksregierung Arnsberg ist im Asylbereich NRW-weit zuständig. Sie organisiert die Unterbringung der Flüchtlinge in insgesamt einundzwanzig Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) des Landes, z. B. in Wickede, Hemer und Rüthen sowie in über 100 Notunterkünften (NU). Zudem ist die Bezirksregierung für die anschließende Verteilung und Zuweisung der Asylbewerber auf die 396 nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden verantwortlich. Das erfolgt nach einem festgelegten Verteilerschlüssel, der sich insbesondere an der Bevölkerungsstärke einer Kommune orientiert.

Nach aktueller Auskunft der Bezirksregierung Arnsberg ist die Notunterkunft Hölterfeld jetzt der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Hemer zugeordnet. Das bedeutet, dass Arnsberg von Hemer aus die Zuweisung beziehungsweise die Weiterleitung der künftigen Bewohnerschaft in der Notunterkunft Hölterfeld abwickelt.

Herzliche Bitte

Wer in dieser außergewöhnlichen Situation helfen möchten, kann sich an die Hotline des Deutschen Roten Kreuzes, Rufnummer (0 21 91) 923 534 – täglich von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr – wenden. Weitere Informationen über Möglichkeiten für ein persönliches Engagement befinden sich auf der offiziellen Facebookseite www.facebook.com/RemscheidHilft. Für eine reibungslose Organisation möglicher Sachspenden wird darum gebeten, die dortigen Hinweise zu beachten. Insbesondere wird darum gebeten, die Sachspenden nicht zur Unterkunft in die Schule zu bringen, da dort keine ausreichenden Lagerkapazitäten vorhanden sind.

Kontakt:

Für Medienrückfragen steht die Beigeordnete Barbara Reul-Nocke unter der Telefonnummer (0 21 91) 16 – 21 50 zur Verfügung.