Kommunalwahl in Remscheid – Wahlbeteiligung von 43,0% auf 43,72% gewachsen

In Remscheid nichts Neues könnte man auch schreiben. SPD, Grüne und FDP hatten sich im Vorfeld auf einen Kandidaten geeinigt und der hat auch mit gut 60% der abgegebenen Stimmen gewonnen.

In Remscheid haben also mehr als 56% nicht gewählt und der Rest eindeutig.

Die Zufriedenheit ist also größer als die Not.

Und so bleibt alles wie es ist.

Da auch die örtlichen Medien eindeutig Partei ergriffen haben, ist Remscheid fest in der Hand der Sieger.

Der Zeitgeist ist eindeutig.

Gabor Steingart schreibt heute in seinem Morgen-Briefing: „Die dominante Partei in NRW ist die CDU, gefolgt von den Grünen. Die SPD, die auf dem Zenit ihrer Macht bei den NRW-Kommunalwahlen des Jahres 1975 noch 45,5 Prozent der Stimmen bekommen hatte, liegt jetzt nur noch bei 24,3 Prozent… Liberalismus und Populismus erlebten jeder für sich ihre Begrenzung: FDP und AfD haben bei diesen Kommunalwahlen die Fünf-Prozent-Hürde übersprungen, aber nur knapp. Auf den Steinen dieses Ergebnisses lassen sich keine Luftschlösser bauen… Fazit: Der eigentliche Gewinner dieser Wahl ist die politische Mitte. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen wollen erkennbar nicht links und nicht rechts, sondern vernünftig regiert werden. Jede Partei, die sich auf den Vernunftgedanken einlässt und den Alltagspragmatismus der Bürger für sich als Kompass akzeptiert, darf mit Belohnung rechnen. Echte Menschen denken, fühlen, träumen und wählen anders als Björn Höcke und Kevin Kühnert sich das wünschen. Parteien, die den Extremen mehr als die Nische gewähren, sind dem Tode geweiht. Die deutsche Schutzimpfung aus den Jahren 33-45 wirkt.“

Über die Opfer der neoliberalen Phase spricht keiner mehr und denen hilft auch keiner.

Das sind die neuen Bedingungen unter denen man hier leben muß.

 

 

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