Jobcenterwatch – Vernichtungsfeldzüge gegen Langzeitarbeitslose ab 60 geplant?

Eine Art Nazilogik schimmert hier durch habe ich mir so gedacht – nur modernisiert und nach neuen Kriterien: die Endverwertung älterer Langzeitarbeitsloser.

Stellen Sie sich vor, wegen der Agenda2010 und den Folgen wurden Sie arbeitslos und weil sie über 50 sind bekommen Sie keinen Job.

Sie leben also bis Anfang 60 von Hartz 4 weil die Politik nichts getan hat, um Ihnen zu helfen. Schlimm genug aber offenbar noch steigerungsfähig.

Jetzt sind Sie Anfang 60 und wollen nicht mehr. Körper und Seele kränkeln, diese Gesellschaft hat sie mit diesen Gesetzen bewußt ausgegrenzt und krank gemacht.

Was passiert? Jetzt sagt das Jobcenter wir stecken dich bis zur Rente in 1-Euro-Jobs, damit du noch was tust. Aber diese Jobs sind weder sozialversichert noch kriegst du dafür etwas auf deinem Rentenkonto gutgeschrieben.

Sie lehnen empört ab.

Da grinst das Jobcenter (oder auch nicht) und sagt, wer ablehnt, dem kürzen wir das Wenige noch ein wenig mehr.

Dann kann man sich also aussuchen ob man verhungert oder vor der Rente entwürdigt und gequält stirbt?

Sie glauben das ist ein Witz?

Ganz im Gegenteil!

Ungefähr so wie hier geschildert soll es werden in der Praxis, wenn die Planungen der Bundesregierung durchkommen.

Auf zeit.de hat dies die Autorin Tina Groll unter dem Titel „Endstation Ein-Euro-Job“ detailliert dargestellt.

Dieses Vorhaben ist schlimmster Altersrassismus und an politischer Bösartigkeit kaum zu überbieten. Da schwebt meiner Meinung nach nicht nur der Geist der Nazizeit drüber sondern eine so scheele Ansicht von Staatsbürgern, die Opfer der Agenda2010 wurden, daß man dies nicht hinnehmen darf.

Das haben sich CDU und SPD ausgedacht. Und hier geht es nicht um die, die noch nie gearbeitet haben, sonst hätte man da ja differenziert. Hier werden bewußt Lebensältere eingeschlossen, die schon 10, 20 oder mehr Jahre in die Sozialversicherung eingezahlt haben.

Der Artikel auf zeit.de hat schon kurz nach Veröffentlichung hunderte von Kommentaren, deren Tendenz eindeutig ist und „widerlich“ ist noch die geringste Zusammenfassung, die man dort lesen.