Im lokalen Journalismus gibt es weniger statt mehr – rga und bm wachsen zusammen

Eigentlich gibt es zwei Tageszeitungen in Remscheid, die Bergische Morgenpost und den Remscheider Generalanzeiger. Wer nun beide Zeitungen morgens liest, kann sich so ein Bild machen und mehr erfahren.

Aber das ändert sich langsam. Mir sind schon öfter Berichte aufgefallen, die zeitversetzt fast identisch von Text und Bild in beiden Tageszeitungen erschienen sind.

Aber heute ist ein ganz besonderer Tag. In beiden Zeitungen dieselben Fotos für die Hauptartikel auf der lokalen Seite.

Da kann man sich echt ein Bild machen. Man ist im Bilde.

So ändert sich alles.

Für mich ist dies deshalb so bemerkenswert, weil noch nie so viele Fotos gemacht wurden wie heute. Jeder und jede hat ein Smartphone, überall werden Fotos geschossen und ausgerechnet im Bezahlbereich haben beide Tageszeitungen dieselben Fotos genommen, einmal abgeschnitten und einmal einen Ausschnitt vergrößert.

Das ist weder verboten noch schlecht. Es ist nur bemerkenswert weil sich für mich hier der Umgang mit Fotos im lokalen Journalismus zeigt.

Und etwas besonderes ist es eben, weil beide regionalen Tageszeitungen es heute an der gleichen exponierten Stelle im lokalen Bereich zeigen.

Das fällt aber nur dem auf, der beide Zeitungen liest, wobei sich nun natürlich die Frage anschließt, warum man noch beide lesen soll?