Die Wohnsitzauflage am Beispiel eines WDR Berichtes aus Solingen

Da war am 7. April ein ganz interessanter Beitrag in der Aktuellen Stunde. De Maiziere hat ja über eine Wohnsitzauflage für Migranten gesprochen, die so lange gelten soll bis sie gut Deutsch können und ohne Geld vom Staat auskommen, also sozialversichert arbeiten.

Susanna Zdrzalek vom WDR hat ein Beispiel aus Solingen gebracht. Vor drei Jahren floh laut WDR Bericht der Syrer Riad Ayesh nach Deutschland und hat seine Familie mitgebracht. Dort lebt der Herr, der ursprünglich in einer bayrischen Kleinstadt bleiben sollte, aber dann nach Solingen zog, weil es noch keine Wohnsitzauflage gibt und dort eine migrantische Infrastruktur ist.

Und er erzählt in fließendem Arabisch, daß ihm eine Wohnsitzauflage nicht gefallen würde.

Er sei nun drei Jahre in Deutschland, als Asylbewerber anerkannt und würde gerne noch ein bißchen besser Deutsch lernen.

Da frage ich mich doch, wie es sein kann, daß dieser Herr, der drei Jahre Geld für sich und seine Familie erhält, eine Wohnung kostenlos bewohnen kann und Gesundheitsvorsorge erhält, immer noch kein Deutsch kann, zumal gerade in Solingen mit der guten migrantischen Infrastruktur und einer Politik, die sich besonders für solche Menschen einsetzt.

Man könnte nach diesem Beitrag des WDR auch auf den Gedanken kommen, daß solche Beispiele die besten Belege für eine Wohnsitzauflage und ein konditioniertes Integrationsgesetz sind. Ich frage mich, wieso SPD und Grüne sich das nicht fragen.

Fragen über Fragen!

Ich wollte nur mal darauf hinweisen, weil die Sendung ja in ein paar Tagen nicht mehr auffindbar ist.