DIE LINKE macht mobil gegen TTIP

Medieninformation Die Linke, Remscheid:

DIE LINKE. Remscheid beteiligt sich an den bundesweiten Aktionen gegen das sogenannte Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership). Fritz Beinersdorf DIE LINKE. Remscheid erklärt dazu:

„Das geplante Handelsabkommen TTIP ist ein Angriff von internationalen Konzernen auf die geltenden Standards im Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Geht es nach dem Willen der Konzerne, sollen diese Schutzregeln in Zukunft als »Handelshemmnisse« gelten. Erkämpfte Rechte und Schutzregelungen werden durch das TTIP massiv abgesenkt. Entstehen durch die angeblichen »Handelshemmnisse« Verluste, können diese sogar von den Konzernen eingeklagt werden. Hinter den vier Großbuchstaben verbirgt sich also ein handfester Skandal.“

Beinersdorf weiter: „Wir gehen auf die Straße, weil TTIP ganz konkrete Auswirkungen auf Remscheid haben wird. Ob kommunale Entscheidungen über Einkaufzentren, Maßnahmen zur Eindämmung von Lieferverkehr oder die erzwungene Privatisierung im Gesundheits- oder Kulturbereich:  TTIP kann unseren demokratischen Gremien in vielen Bereichen die Möglichkeit nehmen, selbst zu entscheiden. Auch wir werden daher Unterschriften für die europaweit selbstorganisierte Bürgerinitiative gegen TTIP sammeln. Zusammen mit anderen Organisationen wollen wir innerhalb eines Jahres 1. Mio. Unterschriften gegen diesen Angriff auf unsere Selbstbestimmung erreichen. Jede Stimme zählt – helfen Sie mit, tragen Sie sich in unserer Geschäftsstelle Remscheid, Schützenstraße 62 in die Listen ein. Rufen Sie uns an, wir stellen gerne Unterschriftenlisten für den jeweiligen Bekannten -, Kollegen – und Verwandtenkreis zur Verfügung.“

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