Das langsame Bohren in dicken Brettern hat geklappt

Auch digital kann man bohren. Ich bin zufrieden mit der Bundestagswahl. Ich wollte, daß die Menschen wieder wach werden.

Mein Trauma ist der verlorene Kampf gegen die asoziale Agenda 2010 mit der Entwertung jeder Bildung, mit der Verarmungsregel für fleißige Staatsbürger und mit dem autoritären Kontrollsystem jenseits des Grundgesetzes.

Deshalb habe ich mir jahrelang die Finger wund geschrieben z.B. auf proverfassung.de und geschichtsbuch.de und als ich nicht mehr konnte zumindest noch geklickt und geliket.

Das Ende ist offen, aber wenigstens sind nicht mehr alle politisch so lethargisch.

Solange es in Deutschland kein Staatsziel Altern ohne Angst gibt lohnt es sich, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten weiterzumachen.

Um uns herum ist man da vielfach weiter. Und Österreich zeigt uns ebenso wie Dänemark, Schweden, Norwegen, die Niederlande, Frankreich oder die Schweiz, daß eine gute Rente möglich ist, wenn man nicht alles dem Markt überläßt. In allen diesen Ländern überläßt man die Menschen im Alter nicht sich selbst sondern bietet staatliche Strukturen, die bis zum Ende alle Alterungsprozesse generationenübergreifend und sozial abgesichert unterstützen. Wer z.B. über 60 arbeitet erhält pro Jahr mehr als 60 Tage Jahresurlaub und muß weniger arbeiten ohne Geldkürzung. Es gibt z.B. Demenzhäuser wo immer ein Arzt ist und jeder frei leben kann. Es gibt wie bei uns früher Gemeindeschwestern, die ein Leben zu Hause ermöglichen. Die Abrechnung pro Handgriff oder rein renditegebaute Wohnungen kommen dort kaum vor.

Unsere Politiker vergehen sich an uns im Alter, woanders tun sie was für die Jungen, die alt werden und die Alten, die jung waren.

Dazu gehört zB. auch die Freigabe von Haschisch bzw. Cannabis. Ich muß in die Niederlande fahren, um schmerzlinderndes Öl ohne Nebenwirkungen aus THC zu bekommen oder mir einen Joint zu rauchen?

Das nachfolgende Bild sagt alles:

 

Das ist keine Selbstbestimmung und Freiheit sondern die Abschaffung der Freiheit wegen der Profite der Pharmaindustrie und der Lobbyisten.

Altern ohne Angst würde auch den jüngeren Menschen Mut machen hier aktiv zu sein, denn von 30 bis 50 sind es nur 20 Jahre…

Das gehört zu dem Staatsziel Altern ohne Angst.

Meine Zeit in der Politik und in der politischen Analyse ist um.

Ich überlasse gerne das Feld Anderen und Nachgeborenen. Ich vertraue langsam wieder darauf, daß der Verstand auch eine Rolle spielt.

Meine Texte sind für denkende Menschen weiter zu finden und die Zukunft ist offen aber von Menschen gemacht.

Wer wirklich Ausgleich will, kann etwas für die Demokratie tun.

Wahr ist auch, daß Grenzen und Differenzierungen wichtig sind.

Wer hier geboren ist und hier gearbeitet hat muß immer mehr an staatlichen Leistungen erhalten als der, der hier nie gearbeitet hat oder sogar Schutz vor Verfolgung erhält.

Wir haben in Europa und um Europa herum die besten Beispiele dafür wie man ein Europa für die Menschen schaffen kann. Jedes Land hat soziale Rosinen und kluge Anforderungen. Ein sicheres Europa der Rosinenpickerei für die europäischen Bürger auf der Grundlage abgegrenzter Regionen mit nationalen Ausprägungen ist eine sehr seriöse Aufgabe.

Solange entmutigende Widersprüche zunehmen und Fleißige bestraft werden, Kranke verelenden und Ehrliche immer wenig im Portemonaie haben, solange Arbeitslose, die jahrelang dieses Sozialsystem getragen haben, weniger erhalten als die, die nicht einzahlen, solange Selbständigkeit im Kleinen sofort hoch belegt wird, solange werden wir kein befreites Handeln erhalten. So könnte man weitermachen.

Daraus ergeben sich die Antworten, die mit Augenmaß oder mit Augenwischerei erfolgen können.

Ich wünsche denen, die nun aktiv sind oder werden eine gute Hand, Mut auch für unangenehme Wahrheiten, einen differenzierten Blick und Gottes Segen ohne dabei die Kirche zu meinen.

In diesem Sinne weiter so!