CDU-Fraktion begrüßt Gründung einer neuen Bergischen Gesellschaft

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Remscheid:

Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung sind die zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre – CDU-Fraktion begrüßt Gründung einer neuen Bergischen Gesellschaft

„Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung sind für uns zwei zentrale Herausforderungen, die unsere Fraktion in den nächsten sechs Jahren anpacken will. Wenn sich Remscheid, Solingen und Wuppertal gegen die Konkurrenz aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet künftig besser durchsetzen wollen als bisher, dann ist gemeinsames Marschieren gefragt. Als einzelne Kommune steht man sonst oft auf verlorenem Posten. Wir begrüßen daher, dass die Oberbürgermeister im Städtedreieck sowie die Spitze der Bergischen IHK die Gründung einer neuen Regionalen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für unsere Region vorgeschlagen haben. Unsere Fraktion wird sich das Konzept für die Arbeit dieser neuen Gesellschaft nun genau anschauen und Vorschläge machen, wie das Konzeptpapier mit Leben gefüllt werden kann. Wenn das Konzept im Herbst im Remscheider Stadtrat zur Beschlussfassung ansteht, wird die CDU-Fraktion zustimmen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Nettekoven.

Als politisches Entscheidungsgremium soll ein Bergischer Regionalrat ins Leben gerufen werden, der aus 50 Mitgliedern aus den Räten der drei Städte besteht. „Schon jetzt funktioniert die Zusammenarbeit der Kommunalpolitiker aus Remscheid, Solingen und Wuppertal gut. Durch dieses neue Gremium wird unsere Zusammenarbeit noch einen Sprung nach vorn machen. Es ist wichtig, dass bei ‚wesentlichen Entscheidungen‘ keine der drei Städte überstimmt werden kann. Eine solche Regelung nimmt manchen Bürgern die Angst, man werde an Eigenständigkeit einbüßen und quasi in einer solchen Zusammenarbeit ‚untergehen‘. Dass die CDU mit 18 Mitgliedern aus den drei Städten die größte Fraktion in dem Gremium darstellen wird, dürfte sich auf die Qualität der Arbeit auch positiv auswirken“, so Nettekoven.

„Ich bedanke mich bei den drei Oberbürgermeistern und IHK-Präsident Thomas Meyer für die gute Vorarbeit. Jetzt ist es an uns allen, dass dieses Gremium nicht nur auf dem Papier besteht, sondern wir gemeinsam die Themen Gewerbeflächen, Wirtschaftsförderung, Planung, Marketing und Tourismus anpacken. In den nächsten sechs Jahren wird es auch darauf ankommen, dass unser Remscheider Stadtrat mehr Impulse bei diesen Zukunftsthemen setzt.“