Armut in Remscheid – der soziale Tod durch Hartz 4 wird von der Politik akzeptiert

In Remscheid hat keine Partei ernsthaft etwas gegen Hartz 4 getan, das der Grund für die absolute Verarmung weiter Teile der einheimischen Bevölkerung ist.

Die Montagsdemos haben damals nicht geholfen und die politischen Verursacher von Hartz 4 sitzen als Parteimitglieder bis heute im Stadtrat oder sind hochdotiert meistens in Pension und reden lieber über „Neubürger“ für die es fast unbegrenzt Geld gibt, statt sich erst einmal um das soziale Leben der eigenen Bürger zu kümmern, also die Menschen, die hier geboren sind und hier gearbeitet haben und arbeitslos wurden. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn man die folgenden Zeilen liest.

Foto: Michael Mahlke

Richtung Jobcenter – Foto: Michael Mahlke

Daher ist es besonders bemerkenswert, wenn nun in kleinem Rahmen eine Veranstaltung stattgefunden hat, über die die Rheinische Post mit der Überschrift „Jede zweite Familie an Armutsgrenze“ berichtete.

Darin heißt es:

„Man befinde sich in einem Dilemma, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Es sei viel Handlungsbedarf da, aber der klammen Kommune fehle das Geld. „Arme Städte und arme Familien gehören zusammen“, merkte der OB an. Ohne ehrenamtliche Unterstützung und Sponsoring würden solche Initiativen wie „Möhrchen“, das Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen ein warmes Essen in der Schule ermöglicht, scheitern. Bereits im Sommer gehe das Geld dafür zu Ende, die Hilfe von Sponsoren sei unerlässlich. Deshalb sei es wichtig, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um Familien in Arbeit zu bringen und vor allem alleinerziehenden Müttern eine gute berufliche Qualifizierung zu ermöglichen. Statistisch mache diese Gruppe rund 40 Prozent der Armutsquote in Deutschland aus, sagte Referent Holger Ziegler, Professor für soziale Arbeit an der Uni Bielefeld.“

Das ist sehr bemerkenswert und alle tun so, als ob es für sie neu wäre, obwohl sie in ihren Parteien die Gesetze gemacht haben:

Man mache sich das klar:

Statt sich aktiv für die Abschaffung der Widerwärtigkeit des Asozialen menschenverachtenden Hartz 4 einzusetzen, tun sie nun so als ob sie nichts tun könnten.

Satt und gut versorgt schauen sie zu, wie draussen aufgrund ihrer Gesetze immer mehr Menschen vor die Hunde gehen.

Da muß man sich dann eine Alternative suchen und nicht nur auf die Straße gehen.

So kann es ja nicht weitergehen.

Und den aktuellen „kriminellen“ Reformvorhaben haben auch die Linken zugestimmt …